Datenschutzerklärung
Wir freuen uns, dass du BOND nutzt. Der Schutz deiner persönlichen Daten ist uns ein echtes Anliegen. Diese Erklärung beschreibt transparent und in einfacher Sprache, welche Daten wir verarbeiten, zu welchem Zweck und welche Rechte du hast.
1. Verantwortliche Stelle
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die Betreiberin der Plattform BOND:
TBAi Software Solutions GmbH
Gumppstraße 53
6020 Innsbruck, Österreich
E-Mail: benny.wennberg@aidea.tirol
Die vollständigen Anbieterangaben findest du im Impressum.
Datenschutzbeauftragte/r: [AUSFUELLEN: Datenschutzbeauftragte:r oder "nicht bestellt"]
Kontakt: [AUSFUELLEN: Kontakt Datenschutzbeauftragte:r oder "siehe oben"]
2. Zweck der Verarbeitung
BOND ist eine KI-gestützte Begleitung für Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg. Die Plattform unterstützt dich dabei, Anliegen empathisch zu reflektieren, Aussagen im Sinne der GFK zu formulieren und zu üben: im Wissens-Chat, in vier geführten Prozessen (Selbstreflexion, Ärger-Prozess, Empathie-Sparring, Bedürfnis-Dolmetscher) und im Übungs-Rollenspiel. Wir verarbeiten deine Daten ausschließlich, um dir diesen Dienst bereitzustellen und ihn sicher zu betreiben.
3. Welche Daten wir verarbeiten
- Kontodaten: Name, E-Mail-Adresse, Passwort (nur als nicht umkehrbarer Hash gespeichert), Rolle und Mandantenzugehörigkeit. Erforderlich, um dein Konto bereitzustellen und dich anzumelden.
- Chatverlauf: Deine Nachrichten und die KI-generierten Antworten im Wissens-Chat, in den geführten Prozessen und im Rollenspiel. Gespeichert bis 90 Tage nach der letzten Aktivität im Gespräch, danach automatische Löschung. Du kannst Unterhaltungen jederzeit selbst löschen, auch Durchgänge der Prozesse und Rollenspiele (unter „Mein Fortschritt“).
- Selbsteinschätzungen: Deine Angaben zur Belastung vor und nach einem Gespräch und zum Kohärenz-Selbstcheck auf „Mein Fortschritt“. Gespeichert, bis dein Konto gelöscht wird. Deine Trainerin sieht davon nur die Durchschnittswerte der Belastungs-Check-ins in den Wochenzahlen der Praxis, nie deinen Kohärenz-Selbstcheck.
- Tagebuch (optional, besonders geschützt): Persönliche Reflexionen können besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO berühren (z. B. Gesundheit, Weltanschauung, Beziehungen). Deshalb wird das Tagebuch nur nach deiner ausdrücklichen Einwilligung aktiviert. Titel und Text ruhen spaltenweise verschlüsselt (AES-256-GCM). Das ist eine Verschlüsselung im Ruhezustand, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Der Schlüssel liegt bei BOND, die Anwendung entschlüsselt einen Eintrag für dich, wenn du ihn aufrufst, und für deine Trainerin oder deinen Trainer nur bei Einträgen, die du ausdrücklich teilst. Das Tagebuch ist von der KI-Wissenssuche (RAG) ausgenommen. Die Landkarte deines Tagebuchs (welche Gefühle und Bedürfnisse du wie oft gewählt hast) rechnet nur mit diesen Auswahl-Angaben und dem Zeitpunkt der Einträge, nie mit dem Text. Die Einwilligung kannst du jederzeit in den Einstellungen widerrufen. Nach dem Widerruf deiner Tagebuch-Einwilligung wird sie nicht mehr berechnet, und das Tagebuch bleibt gesperrt, bis du erneut einwilligst.
- Sprachfunktionen (optional): Im Wissens-Chat, in den geführten Prozessen und im Rollenspiel kannst du mit BOND sprechen („Sprachchat“). Dann geht deine Stimme live an Google (Gemini) und wird dort in Text umgewandelt. Dafür hören zwei KI-Modelle von Google deine Stimme, eines live und eines am Ende jeder Äußerung; es gilt die Abschrift, die zuerst da ist. Die eigenen Antworten des Live-Modells verwirft BOND ungenutzt. Auch die Antworten von BOND gehen als Text an Google und werden dort zu Sprache. Damit BOND erkennt, ob ein Prozess oder ein Rollenspiel passt, gehen deine Äußerung und bis zu zwei deiner Äußerungen davor außerdem maskiert (Abschnitt 7) an ein weiteres Modell von Google. Google arbeitet dabei im Auftrag von BOND und protokolliert Anfragen für begrenzte Zeit, um Missbrauch zu erkennen. Eine Verarbeitung nur in der EU sagt Google dafür nicht zu. BOND speichert deine Aufnahme nicht. Gespeichert wird nur der Text, so wie die Spracherkennung ihn geschrieben hat, im jeweiligen Gespräch und mit dem Zeichen „gesprochen“. BOND erkennt dich nicht an deiner Stimme und wertet den Klang deiner Stimme nicht aus, auch nicht deine Gefühle. Am Ton erkennt BOND nur, ob du gerade sprichst und ob dein Satz zu Ende ist. Den Sprachchat gibt es nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung (Abschnitt 5); BOND zählt dafür deine Sprachminuten im Monat. Zu jedem Sprachgespräch hält BOND ohne Inhalt fest, wann es begann und endete, warum es endete und ob es darin ein Krisensignal gab (Audit-Protokoll, 6 Monate). Beim Diktieren (Mikrofon-Knopf im Eingabefeld) geht deine Aufnahme ebenfalls an Google und, wenn dort keine Abschrift gelingt, an OpenAI. Die Abschrift erscheint im Eingabefeld, und du entscheidest, ob du sie sendest.
- Nutzungs- und Protokolldaten: Zugriffszeitpunkte, aufgerufene Funktionen und sicherheitsrelevante Ereignisse, um den Dienst stabil und sicher zu betreiben (Audit-Protokoll).
4. Was deine Trainerin sieht
Wenn du über eine Trainerin oder einen Trainer zu BOND gekommen bist, gehört dein Zugang zu deren Praxis. Bevor du dein erstes Gespräch führst, zeigt dir BOND einen eigenen Bildschirm, auf dem steht, was deine Trainerin über dich sieht und was nicht; du stimmst dem ausdrücklich zu (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Ohne diese Zustimmung sieht sie keine Krisen-Hinweise und keine geteilten Tagebuch-Einträge von dir, und ihre Notizen über dich bleiben geschlossen. Zugang und Nutzung deines Platzes (unten) sieht sie unabhängig davon, ebenso die Wochenzahlen ihrer Praxis, in die du mit eingehst. Nutzt du BOND ohne Trainerin, wird dir dieser Bildschirm nie angezeigt, weil niemand etwas über dich sieht. Hier steht noch einmal, was sie mit deiner Zustimmung sehen kann und was nicht.
- Geteilte Tagebuch-Einträge: nur die Einträge, die du ausdrücklich teilst, dafür im Klartext mit Titel und Text. Du kannst das Teilen jederzeit zurücknehmen; danach ist der Eintrag sofort nicht mehr für sie sichtbar. Widerrufst du deine Tagebuch-Einwilligung, verschwinden auch die bereits geteilten Einträge aus ihrer Ansicht.
- Krisen-Hinweise zu dir: Erkennt das System in einer Nachricht Anzeichen einer schweren Krise, wird das als Hinweis festgehalten. Gespeichert werden Zeitpunkt, Stufe und Anzahl, nie der Wortlaut deiner Nachricht. Deine Trainerin sieht diese Hinweise zu dir nur, wenn du der Sichtbarkeit zugestimmt hast. Ohne deine Zustimmung sieht sie an dieser Stelle keine Zahlen und keinen Zeitpunkt, sondern nur, dass die Zustimmung fehlt. Du kannst deine Zustimmung jederzeit in den Einstellungen zurücknehmen.
- Eigene Notizen über dich: Deine Trainerin kann sich zu euren Gesprächen Notizen machen, so wie in einer Papierakte, sobald du der Sichtbarkeit zugestimmt hast; ohne deine Zustimmung kann sie diese Notizen weder lesen noch ergänzen. Diese Notizen gehören zu ihrer eigenen Arbeit, du siehst sie in BOND nicht. Du kannst bei ihr Auskunft darüber verlangen. Wird dein Konto gelöscht, werden die Notizen über dich mitgelöscht.
- Zugang und Nutzung deines Platzes, auch ohne deine Zustimmung: dein Name, deine E-Mail-Adresse, ob dein Platz aktiv ist, wann du zuletzt angemeldet warst und wann deine letzte Anfrage war, die Anzahl deiner Anfragen und wie viel Prozent deines Monatskontingents genutzt sind. Was deine Anfragen gekostet haben, sieht sie nicht. Nutzt du die Sprachfunktionen, sieht sie außerdem, wie viel Prozent deiner Sprachminuten in diesem Monat verbraucht sind, nie die Minuten selbst und nie, was du sagst. Inhalte deiner Gespräche sind darin nicht enthalten.
- Wochenzahlen der Praxis, auch ohne deine Zustimmung: Deine Trainerin kann Zahlen ihrer ganzen Praxis für die letzten sieben Tage abrufen, in die du mit eingehst, darunter wie viele Gespräche es an welchen Tagen gab, wie viele Nachrichten in der ganzen Woche, welche Bereiche genutzt wurden und wie die Check-ins zur Belastung vor und nach einem Gespräch im Schnitt ausfielen. Inhalte und Namen stehen nicht darin; hat die Praxis nur wenige Klient:innen, lassen sich die Zahlen aber einzelnen Personen zuordnen.
Was deine Trainerin nicht sieht: deine Chatverläufe, deine nicht geteilten Tagebuch-Einträge und den Wortlaut jeder Nachricht, auch der Nachricht, die einen Krisen-Hinweis ausgelöst hat.
Widerruf: Du kannst die Zustimmung zur Sichtbarkeit jederzeit in den Einstellungen widerrufen, so einfach, wie du sie erteilt hast (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Ab dann sieht deine Trainerin keine Krisen-Hinweise mehr zu dir, ihre Notizen über dich sind für sie geschlossen, und ihre Übersicht zeigt zu dir weder Krisen-Hinweise noch geteilte Einträge. Zugang und Nutzung deines Platzes sieht sie weiter, auch nach dem Widerruf. Das gilt auch für die Wochenzahlen der Praxis. Mit dem Widerruf werden auch alle Tagebuch-Einträge, die du bisher geteilt hast, zurückgenommen; BOND nennt dir dabei die Zahl, und du kannst Einträge danach einzeln wieder freigeben. Im Protokoll steht nur diese Zahl, nie ein Eintrag. Ändert sich der Text der Zustimmung, fragt dich BOND erneut. Zustimmung und Widerruf werden mit Zeitpunkt und Textfassung im Protokoll festgehalten (Art. 7 Abs. 1 DSGVO).
5. Rechtsgrundlagen
- Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Bereitstellung des Kontos, der GFK-Begleitung und des Chatverlaufs als Kernleistung des Dienstes.
- Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): Optionale Funktionen wie die Sichtbarkeit von Krisen-Hinweisen und Notizen für deine Trainerin (Abschnitt 4). Käme einmal eine nicht notwendige Funktion hinzu – etwa Analyse- oder Marketing-Cookies –, würden wir dich vorher fragen. Du kannst diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
- Ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO): Verarbeitung der besonders geschützten Tagebuch-Inhalte. Du kannst diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
- Ausdrückliche Einwilligung für die Sprachfunktionen (Art. 9 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): Was du sagst, kann sehr Persönliches enthalten. Deshalb gibt es den Sprachchat erst, nachdem du im Dialog „Mit BOND sprechen“ ausdrücklich eingewilligt hast; das Kästchen ist nie vorausgewählt. Du kannst die Einwilligung jederzeit in den Einstellungen unter „Sprachfunktionen“ widerrufen; dann startet kein Sprachchat mehr, und ein laufender endet spätestens nach etwa einer halben Minute. Ändert sich der Text der Einwilligung, fragt dich BOND erneut. Tippen geht immer, auch ohne Einwilligung.
6. Einsatz von Künstlicher Intelligenz (EU-AI-Act-Transparenz)
BOND verwendet Künstliche Intelligenz. Du interagierst an zentralen Stellen mit einem KI-System und nicht mit einem Menschen. Diese Transparenz erfüllen wir gemäß Art. 50 EU-KI-Verordnung (EU-AI-Act).
Alle KI-generierten Antworten sind Vorschläge und Anregungen zur Reflexion, keine verbindlichen Auskünfte und kein Ersatz für Therapie, Beratung oder medizinische Hilfe. Jede Antwort ist als KI-generiert gekennzeichnet: mit dem Abzeichen „KI-generiert“, mit einem Hinweis unter der Antwort, der im Chat und im Rollenspiel als Kurzzeile steht und sich mit „Mehr“ vollständig öffnet, und mit einer maschinenlesbaren Markierung.
Im Sprachchat sagt BOND zu Beginn, dass du mit einer KI sprichst, erinnert nach jeder Pause und alle 15 Minuten daran und sagt bei jedem Rollenspiel, dass eine KI-Stimme spricht. Fragst du, ob du mit einem Menschen sprichst, antwortet BOND mit einem festen Satz, dass es eine KI ist. Im Sprach-Fenster steht der Hinweis die ganze Zeit, und alles, was BOND dorthin schickt, ist maschinenlesbar als KI-generiert markiert. Passt zu dem, was du im Sprachchat erzählst, einer der geführten Prozesse, kann BOND von selbst dorthin wechseln. BOND sagt das jedes Mal an, und du kannst sofort zurück ins freie Gespräch, mit einem Satz wie „lieber erzählen“ oder mit dem Knopf „Zurück zum Gespräch“; das Angefangene bleibt gespeichert. Erzählst du von einem Gespräch, das du mit einer bestimmten Person vor dir hast, kann BOND auch von selbst ein Rollenspiel beginnen, mit derselben Ansage und demselben Weg zurück, und nie mit einer Person, die dir Angst macht.
7. Auftragsverarbeiter und Empfänger
Für die KI-Verarbeitung setzen wir externe Anbieter von Sprachmodellen (LLM-Provider) ein, die als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO auf Basis von Auftragsverarbeitungsverträgen für uns tätig sind. Vor der Übermittlung an den KI-Anbieter maskieren wir vier Muster im Text: E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Sozialversicherungsnummer und IBAN. Mehr leistet diese Maskierung nicht: Namen, Adressen, Arbeitgeber, Diagnosen und alles Übrige, was du schreibst, bleiben im Text und werden mit übermittelt. Für die Sprachfunktionen ist Google (Gemini) unser Auftragsverarbeiter; deine Aufnahme und die Antworten von BOND für die Sprachausgabe gehen ohne diese Maskierung an Google, und eine Verarbeitung nur in der EU ist dafür nicht zugesagt (Abschnitt 3). Wir bevorzugen eine Verarbeitung in Rechenzentren innerhalb der EU; sofern eine Übermittlung in ein Drittland erforderlich ist, erfolgt diese nur auf Grundlage geeigneter Garantien (z. B. EU-Standardvertragsklauseln). Weitere Auftragsverarbeiter sind unser Hosting-Anbieter (Amazon Web Services EMEA SARL, Luxemburg (Rechenzentrum Frankfurt, eu-central-1)) sowie ggf. ein Zahlungsdienstleister. E-Mails von BOND (Einladungen, Links zum Zurücksetzen des Passworts und Support-Meldungen) versenden wir über das Postfach der Betreiberin bei Zoho Mail (EU-Angebot). Support-Meldungen empfangen wir in einem Postfach der Betreiberin bei GMX (1&1 Mail & Media GmbH, Deutschland).
8. Speicherdauer
- Kontodaten: für die Dauer des Vertragsverhältnisses
- Chatverlauf: 90 Tage nach der letzten Aktivität im Gespräch, danach automatische Löschung
- Tagebuch: bis zu deinem Widerruf oder deiner Löschung
- Sprachfunktionen: deine Aufnahme nie; der Text deiner gesprochenen Äußerungen wie der Chatverlauf, 90 Tage nach der letzten Aktivität im Gespräch; deine Sprachminuten je Monat bis zur Löschung deines Kontos; die Einträge zu jedem Sprachgespräch im Audit-Protokoll, ohne Inhalt, 6 Monate
- Audit-Protokolle: je nach Art 6 Monate bis 2 Jahre: Einwilligungen, Widerrufe und Datenschutz-Anfragen 2 Jahre, Sicherheitsereignisse 12 Monate, Nachweise zum KI-Einsatz 6 Monate
- Support-Anfragen: im Support-Postfach bis zur Erledigung, spätestens 12 Monate
Wird dein Konto gelöscht, werden alle zugehörigen Daten gelöscht; Audit-Protokolle werden anonymisiert, soweit eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht (Art. 30 DSGVO) besteht.
9. Deine Rechte
Dir stehen gemäß DSGVO folgende Rechte zu:
- Auskunft (Art. 15): Auskunft über deine verarbeiteten Daten
- Berichtigung (Art. 16): Korrektur unrichtiger Daten
- Löschung (Art. 17): “Recht auf Vergessenwerden”
- Einschränkung (Art. 18): Einschränkung der Verarbeitung
- Datenübertragbarkeit (Art. 20): Erhalt deiner Daten in einem gängigen Format
- Widerspruch (Art. 21): Widerspruch gegen die Verarbeitung
- Widerruf (Art. 7 Abs. 3): Widerruf erteilter Einwilligungen (z. B. Tagebuch, Sichtbarkeit für deine Trainerin) mit Wirkung für die Zukunft
Zur Ausübung deiner Rechte genügt eine formlose Nachricht an die unter Punkt 1 genannte E-Mail-Adresse.
10. Beschwerderecht
Du hast das Recht, dich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu beschweren:
Österreichische Datenschutzbehörde
Barichgasse 40-42, 1030 Wien
E-Mail: dsb@dsb.gv.at
Website: www.dsb.gv.at
11. Cookies und lokale Speicherung
BOND setzt nur Cookies, die für den Betrieb technisch notwendig sind, und keine Analyse- oder Marketing-Cookies. Für notwendige Cookies verlangt das Gesetz keine Einwilligung (Art. 5 Abs. 3 ePrivacy-Richtlinie, in Österreich § 165 Abs. 3 TKG 2021); deshalb zeigt BOND keine Cookie-Abfrage. Kommt einmal ein nicht notwendiges Cookie hinzu, fragen wir dich vorher.
- access_token (Cookie, httpOnly): dein Anmelde-Token; hält dich nach der Anmeldung eingeloggt. Läuft nach 30 Minuten ab und wird über refresh_token erneuert.
- refresh_token (Cookie, httpOnly): erneuert den Anmelde-Token und wird nur an die Anmelde-Schnittstelle gesendet. Läuft nach 7 Tagen ab, mit “Angemeldet bleiben” nach 30 Tagen. Beim Abmelden werden beide Cookies gelöscht.
Daneben nutzt BOND den lokalen Speicher deines Browsers (localStorage, sessionStorage) für Einstellungen und Zustände, die nur dein Browser braucht: Sprache, Anzeige-Einstellungen, ein- oder ausgeklappte Seitenleiste, Ansichtsmodus, bereits bestätigte Hinweise und den laufenden geführten Prozess. Diese Einträge verlassen deinen Browser nicht. Beim Abmelden löscht BOND die an dein Konto gebundenen Einträge; reine Anzeige-Einstellungen wie die eingeklappte Seitenleiste und bereits bestätigte Hinweise bleiben. Läuft deine Anmeldung ab, ohne dass du dich abmeldest, bleibt der Verweis auf einen laufenden geführten Prozess im Browser: Meldest du dich wieder an, setzt BOND den Prozess fort; meldet sich eine andere Person an, löscht BOND den Verweis.
Für den Sprachchat merkt sich dein Browser das gewählte Mikrofon, den gewählten Lautsprecher und die Stufe fürs Unterbrechen: nur Kennungen der Geräte, keine Gerätenamen. Diese Einstellung bleibt auch nach dem Abmelden. An BOND geht davon nur die Stufe fürs Unterbrechen, wenn du den Sprachchat startest. Ob du in die Sprachfunktionen eingewilligt hast, speichert BOND nur auf dem Server, und die Untertitel stehen nur im Sprach-Fenster, nie im Speicher deines Browsers.
12. Support-Anfragen
Über „Feedback oder Problem melden“ in BOND kannst du uns Feedback und Ideen, Fehler, Fragen, Verbesserungsvorschläge und Fragen zu Konto und Abrechnung schicken. Dabei verarbeiten wir, ob es Feedback oder ein Problem ist, worum es geht, Titel und Text deiner Meldung, die Screenshots, die du freiwillig anhängst, deinen Namen, die E-Mail-Adresse und die Rolle deines Kontos, den Namen deiner Praxis, die Seite, auf der du warst (ohne Suchparameter und Kennungen), und den Zeitpunkt des Eingangs. Name, E-Mail-Adresse, Rolle und Praxis liest BOND aus deinem Konto. Kennungen, Browser, Fenstergröße und App-Version schickt BOND nicht mit.
Die Meldung geht als E-Mail an das Support-Postfach der Betreiberin bei GMX (1&1 Mail & Media GmbH, Deutschland), verschickt über denselben Weg wie die übrigen E-Mails von BOND. Nach dem Senden zeigt dir BOND eine Referenznummer. Eine Bestätigungsmail gibt es nicht; unsere Antwort kommt an die E-Mail-Adresse deines Kontos. BOND selbst speichert weder den Text noch die Screenshots dauerhaft; im internen Protokoll stehen Referenz, ob es Feedback oder ein Problem war, worum es ging, Zahl der Anhänge, die Fassung der Einwilligung, ob und über welchen Weg die Zustellung geklappt hat (mit der Kennung des Mailversands) sowie die Kennungen deines Kontos und deines Mandanten, nie Titel, Text oder Bilder. Trainerinnen und Trainer sehen deine Meldungen nicht. Screenshots können persönliche Inhalte zeigen, etwa Chatverläufe oder Tagebucheinträge; schneide sie bei Bedarf vorher zu. Metadaten wie Aufnahmeort oder Gerät entfernen wir vor dem Versand.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Support als Teil unserer Leistung). Enthält deine Meldung Angaben zu deiner Gesundheit oder andere besonders geschützte Daten, verarbeiten wir sie auf Grundlage deiner ausdrücklichen Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO, die du im Formular gibst; du kannst sie jederzeit per E-Mail an die Support-Adresse widerrufen. Wir löschen die Meldung im Support-Postfach und die Kopien, die beim Versand in unserem Postfach entstehen, sobald sie erledigt ist, spätestens nach 12 Monaten.
Stand: 27. Oktober 2026

